PowerStationFacts

Was eine Powerstation wirklich versorgt

Eine Seite je Gerät, alle mit derselben Rechnung: nutzbare Wattstunden nach den Verlusten des Wechselrichters, geteilt durch die mittlere Leistungsaufnahme statt durch die Spitze. Zwei Geräte mit derselben Nennleistung können völlig unterschiedliche Laufzeiten ergeben, und der Grund ist fast immer, wie viel der Zeit sie überhaupt Strom ziehen.

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KühlschrankDer Kompressor läuft nur etwa ein Drittel der Zeit. Im Mittel bleiben rund 40 W, und damit hält der Akku deutlich länger, als das Typenschild vermuten lässt.CPAP-GerätEine kleine Last, die die ganze Nacht durchläuft, und ein beheizter Befeuchter, der sie still verdoppelt. Gerechnet wird in Nächten, nicht in Watt.Router und Modem15 W, die tagelang halten könnten. Der eigentliche Gegner ist der Eigenverbrauch des Wechselrichters, nicht der Router.GefriertruheNiedrigere Leistung, kürzere Einschaltdauer und ein Deckel, der die Kälte hält: die Gefriertruhe ist die dankbarste Kühllast im Haus.SchmutzwasserpumpeDie mittlere Last ist klein, die Anlaufspitze ist es nicht. Hier entscheidet die Spitzenleistung, nicht die Kapazität.FernseherDer Bildschirm ist die kleinere Hälfte des Problems. Receiver, Router und der Eigenverbrauch des Wechselrichters machen den Rest.NotebookÜber USB-C statt über die Steckdose geladen, spart ein Notebook den ganzen Wandlungsverlust. Das ist die günstigste Laufzeit im Haus.MikrowelleDie Zahl auf dem Gerät ist die Garleistung, nicht die Aufnahme. Hier entscheidet die Dauerleistung, und erst danach die Kapazität.Heizlüfter1.500 W ohne Pause. Selbst vier Kilowattstunden sind nach gut zwei Stunden leer. Das ist die ehrliche Antwort, und sie lautet meistens nein.InduktionskochfeldGemeint ist die mobile Einzelplatte, nicht das eingebaute Kochfeld am Starkstromanschluss. Gerechnet wird in Gerichten, nicht in Stunden.Mobiles KlimagerätDer Thermostat ist das Einzige, was für Sie arbeitet. Selbst dann bleiben rund 600 W im Mittel, und das ist eine Nachtlast, die kaum ein Gerät trägt.

Warum die Nennleistung nur die halbe Antwort ist

Ein Kühlschrank und ein Heizlüfter können dieselbe Zahl auf dem Typenschild tragen und sich völlig anders verhalten. Der Heizlüfter zieht diese Leistung dauerhaft, bis Sie ihn abschalten. Der Kühlschrank lässt seinen Kompressor laufen, bis der Innenraum kalt ist, hört auf und beginnt von vorn, wenn die Temperatur wegdriftet. Über einen Tag gerechnet läuft er dabei etwa ein Drittel der Zeit.

Dieser Unterschied wiegt schwerer als jede Angabe auf dem Akku. Wer einen Kühlschrank als Dauerlast rechnet, kommt zu dem Schluss, ein Gerät mit einer Kilowattstunde sei nach einem halben Tag leer. Richtig gerechnet versorgt dasselbe Gerät ihn deutlich über einen ganzen Tag. Jede Seite unten sagt, mit welcher Annahme sie arbeitet.

Der Anlaufstrom, das zweite, was auf dem Typenschild fehlt

Alles mit einem Motor zieht beim Anlaufen für den Bruchteil einer Sekunde ein Vielfaches seiner Betriebsleistung: Kühlschränke, Gefriertruhen, Tauchpumpen, Elektrowerkzeug. Ein Gerät, dessen Dauerleistung die Betriebsleistung gerade so abdeckt, kann an dieser Spitze trotzdem abschalten. Dafür gibt es Spitzenleistungsangaben, und deshalb zählt bei einer Last mit Motor die Dauerleistung mehr als die Kapazität.

Für Ihr eigenes Gerät lässt der Laufzeitrechner die tatsächliche Leistungsaufnahme eintragen und zeigt jede Annahme offen auf dem Bildschirm. Welches Modell die nötige Dauerleistung überhaupt mitbringt, steht in der Modellübersicht.